FRIEDLICHE LÖSUNGEN IN BEWEGUNG SETZEN, letztlich ist es das, was wir wollen. Anstatt den Krieg im Nahen Osten still zu bejahen, wollen wir dem Frieden eine Stimme geben. Nur weil wir keine fertige friedliche Lösung haben, können wir nicht still bleiben. Stattdessen schaffen wir mit dieser Aktion einen Raum, in dem friedliche Alternativen thematisiert werden können.

Die Lösung liegt wortwörtlich auf dem Weg!

 
Die Entstehung von Go For It
Go For It!

Wir gehen in acht Etappen und in insgesamt 27 Tagen zu Fuß von Augsburg nach Berlin. Der Weg führt uns durch Nürnberg, Bayreuth, Hof, Zwickau, Leipzig, Wittenberg und Potsdam.

Alle Etappen im Überblick - schau nach, wo Du mit einsteigen kannst!

Fordere mit einem Klick mehr Infos an, über genaue Streckenabschnitte, Organisation und die Möglichkeiten uns zu untersützen.

Am 2. Dezember 2015 sitzen wir im Flur unserer WG auf dem Boden und versuchen verzweifelt, unsere Gedanken zu ordnen. Es ist 23.30 Uhr. Wir wissen, dass wir nichts mehr aufhalten können. In weniger als 48 Stunden wird der Bundestag darüber entscheiden, ob wir Amerika und Frankreich im Kampf gegen den sogenannten IS militärisch unterstützen.

Wir sind erschöpft von der Unfähigkeit, dagegen etwas zu unternehmen. Erschöpft von der Tatsache dass das Land in dem wir leben, sich an etwas beteiligt, was keiner von uns will: Krieg.

Plötzlich ist die Idee da: „Also gut, dann müssen wir eben aufstehen und losgehen, anstatt hier tatenlos rumzusitzen.“ In unseren Köpfen ist der Startschuss gefallen. Im Geiste gehen wir durch, welche Schuhe wir anziehen wollen und was wir in unsere Rucksäcke packen, doch unsere Körper bewegen sich nicht. Hier alles stehen und liegen lassen um nach Berlin zu laufen? Was soll das bringen und was haben wir davon.

Einige von uns könnten sich das sofort vorstellen. Wollen übereilt los, während andere zögern, viel zu erschöpft sind, um jetzt loszugehen. Also gehen wir doch alle wieder ins Bett und jeder vermutet, dass es eine nächtliche Idee bleibt, die bis zum Morgengrauen wieder verflogen ist.
Doch so ist es nicht. Der Gedanke hat sich festgesetzt und lässt uns nicht mehr los. Was treibt uns an, ihn wirklich weiter zu verfolgen? Am Freitagabend beschließen wir, einen Staffellauf zu organisieren. Wir wollen zu Fuß von Augsburg nach Nürnberg gehen, um unser Projekt dort an die nächste Gruppe zu übergeben. So würde man in acht Etappen nach Berlin kommen. Damit könnte man mehr Menschen erreichen und etwas in Bewegung setzen.

Etwas in Bewegung setzen. Letztlich ist es das, was wir wollen.
Uns selbst bewegen, entgegen der lähmenden Gleichgültigkeit, die sich langsam in alle Knochen schleicht. Und wir wollen das Land in Bewegung bringen. Es scheint als breite sich eine Mutlosigkeit aus, die den Gedanken laut werden lässt, nichts bewirken zu können. Es fehlt die Kraft um aufzustehen und sich Gehör zu verschaffen. Doch wir spüren, dass es Leute braucht, die die ersten Schritte gehen und die Kraft in sich tragen, andere in Bewegung zu bringen.

 

Etappe 1

Augsburg - Nürnberg

28.12.2015  - 2.1.2016

138 km

Etappe 2

Nürnberg - Bayreuth

3.1.2016 - 6.1.2016

78 km

Etappe 3

Bayreuth - Hof

6.1.2016 - 8.1.2016

55 km

Etappe 4

Hof - Zwickau

9.1.2016 - 11.1.2016

69 km

Etappe 5

Zwickau - Leipzig

12.1.2016 - 15.1.2016

88 km

Etappe 6

Leipzig - Wittenberg

 

80 km

Etappe 7

Wittenberg - Potsdam

 

72 km

FINALE

Potsdam - Berlin

 

28 km

GO FOR IT

Jana Haußmann & Lena Trautmann

Gärtnerstraße 24

86161 Augsburg

go.for.it@posteo.de

"Ich verbinde mit GO FOR IT die Freiheit, das sagen zu dürfen, was mich antreibt. In den letzten Monaten habe ich gespürt, dass mich die Unfähigkeit, meine Meinung und meine Gedanken nicht auszusprechen zu können, fast erdrückt hat.  Man stumpft nach und nach ab, wenn sich das Gefühl breit macht, dass man sowieso nichts bewirken kann. Terror, Krieg und Gewalt gibt es nicht erst seit diesem Jahr. Das ist mir klar. Doch Deutschlands Reaktion, Frankreich und Amerika im Kampf gegen den sogenannten IS zu unterstützen, hat eine Energie in mir freigesetzt, die in eine direkte Reaktion münden musste.
Etwas in mir wollte nicht länger still sein und dem Krieg im Nahen Osten weiterhin schweigend zuschauen. Deshalb möchte ich mich auf den Weg machen, auch und gerade weil ich keine perfekte Lösung dafür habe, wie wir den Frieden auf dieser Welt weiter vorantreiben können. Ich weiß auch nicht, wie wir brutale Menschen daran hindern sollen, täglich Leben auszulöschen. Was ich jedoch weiß ist, dass weitere Bomben, die ebenfalls zahlreiche Menschenleben fordern, keine Lösung sein können."

Woher kommt die Kraft                 nach tage- und nächtelanger Arbeit weiter voranzutreiben. Warum wollen wir ganz Deutschland in Bewegung bringen?

Wir wollen es einfach nicht hinnehmen, lieber nichts zu sagen nur weil man nicht hundertprozentig für jede Frage die passende Argumentation hat.
Wir wollen uns dem widersetzen, nichts sagen zu dürfen, nur weil uns eine unangreifbare Lösung fehlt. Wir wollen die Menschen bestärken, nicht alles kommentarlos hinzunehmen.

Wir sind überzeugt vom Frieden. Diesen wünschen wir uns für alle Menschen weltweit, gerade auch für die, die auf der Suche nach Frieden nach Europa kommen. Unser Ziel heißt: Kein Krieg.

Wir sind fassungslos darüber, dass Deutschland aktiv Unterstützung in diesem Krieg symbolisiert. Eine nachvollziehbare Begründung für die Alternativlosigkeit der militärischen Angriffe kann man lange suchen. Niemand, der an den Luftschlägen beteiligt ist, kann seine Bombenangriffe kontrollieren und tötet unzählige Zivilisten. Jeder Tod eines Zivilisten sollte Grund genug sein, erst gar nicht zu schießen.

Wir wissen, dass es hier in Deutschland neben uns noch viel mehr Menschen gibt, die vom Frieden überzeugt sind. Trotzdem zögern viele, wenn es darum geht, die eigene Meinung zu äußern. Eben weil die Politik keine Lösung zu haben scheint, ist es schwer zu glauben, dass es tatsächlich eine gibt. Die Thematik im Nahen Osten und mit dem sogenannten Islamischen Staat ist unglaublich komplex. Sie überfordert nicht nur Laien, sie überfordert sogar diejenigen, die sich täglich mit dem Thema auseinander setzen. Dieser Überforderung wollen wir nicht mit Gleichgültigkeit entgegentreten. Nur so kann die Planung friedlicher Vorgehensweisen vorangetrieben werden.

Angetrieben hat uns auch die Gewissheit, dass es mehr Menschen gibt, die so denken wie wir. Was uns allen fehlt, ist ein Raum in dem wir unsere Meinung frei äußern können.

Wir wissen, dass es unter euch schon so viele Lösungsansätze und Meinungen gibt. Weil wir genau die hören wollen, weil wir mit Menschen sprechen wollen, die Alternativen zum Krieg durchdenken, deshalb brauchen wir              .
Der Weg ist die Möglichkeit, vielen zu begegnen und er ist die Möglichkeit, langfristig Kontakte aufzubauen.


Der Gedanke daran, all diese Menschen zu verknüpfen, hat uns nicht mehr losgelassen. Wir haben ihn in die Tat umgesetzt, denn wenn es Menschen gibt, die unsere Überzeugung für eine friedliche Welt teilen, dann werden sie da sein, wenn                   durch Deutschland geht.

Lena

GO FOR IT wurde von Augsburger Studierenden ins Leben gerufen. Viele von uns studieren Sozialwissenschaften.
Daher ist es üblich, dass wir uns viel mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinandersetzen.
GO FOR IT treibt uns vom Hörsaal raus in die Realität. Doch was treibt uns an?

"Die unfassbar schwachen Begründungen für eine Beteiligung am Krieg im Nahen Osten, auf die ich stoße, lösen in mir immer wieder das Bedürfnis aus, laut und deutlich etwas dagegen zu sagen. Dass nur Wenige das tun, kann ich nachvollziehen. Ich war selber zögerlich, wenn ich daran dachte, dass ich öffentlich meine Meinung vertreten soll. Sind meine Argumente stark genug und kenne ich mich gut genug aus? Aber genau darüber ärgerte ich mich im selben Atemzug. Es ist ein Ärger darüber, dass man sich dafür rechtfertigen muss, Frieden für so viele Menschen wie möglich zu wollen.

Der Entschluss zum Einstieg in den Krieg in Syrien und dem Irak drückt doch nur die Schwäche der Staaten aus, die diesen Entschluss fassen. Weil das Problem extrem komplex ist, wird es als unlösbar deklariert. Und bei unlösbaren Problemen bleibt dann nur noch die Bombe. So wird uns die Chance auf die Suche nach Alternativen genommen. Aber gerade wenn man überfordert ist, sollte die letzte Lösung sein, perspektivlose Bomben abzuwerfen. Krieg ist nie kontrollierbar und gerade weil das Verständnis für die Problematik fehlt, ist er noch schwachsinniger und gefährlicher.

Ich finde es absurd, als Reaktion auf ein Attentat, bei dem 130 Zivilisten getötet wurden, zu reagieren wie die Bundesregierung es tut: Mit Unterstützung für Angriffe, die noch weitere unzählige Zivilisten töten werden und bereits getötet haben.
Ich selbst bin überzeugt, dass ein Problem gelöst werden kann, indem man es versteht. Momentan wird wenig dafür getan, den sogenannten Islamischen Staat ernsthaft zu verstehen. Es wird noch weniger dafür getan, die Beteiligung der westlichen Länder an der Problematik zu verstehen und anzuerkennen. Waffenlieferungen, globale Ausbeutung, Verwehrung von Perspektiven in der eigenen Gesellschaft, der Anteil am Ölmarkt und Wirtschaftsbeziehungen sind die offensichtlichsten Punkte, die der Westen zur Sache beiträgt. Warum wird kaum darüber gesprochen, an diesen Punkten anzusetzen und endlich aktiv die Konfliktursachen zu dämpfen? Mir scheint es, dass das nicht getan wird, weil der Schritt möglicherweise dazu führt, unübersehbare Fehler des eigenen Systems aufzudecken.

Mir ist aber wichtig, dass eine Lösung gefunden wird, die langfristig sinnvoll ist. Eine Lösung, die Menschen die Chance gibt, ihr Leben zu verwirklichen und dabei nicht zu radikalen Ideologien überzutreten oder Opfer davon zu werden. Auch dann, wenn der Weg am Anfang schwieriger und langwieriger ist, als kurzerhand einige Angriffe zu fliegen.
Für mich ist der Krieg Ausdruck von Überforderung. Und gegen diese Überforderung will ich ankämpfen.

Ich laufe auch für diejenigen, die zu uns kommen, um den Frieden zu suchen. Sie suchen ihn, indem sie dorthin kommen, wo Frieden ist. Ich suche ihn, indem ich etwas mache, das zum Frieden führen kann: Einen Weg mit vielen unterschiedlichen Menschen gehen.

Für mich kann Go For It nur erfolgreich sein. Weil ich Vertrauen habe und offen bin für das, was auf mich zukommt. Nur so kann ich etwas erreichen."

Augsburg - Nürnberg - Bayreuth - Hof - Zwickau - Wittenberg - Potsdam - Berlin

 

GO FOR IT macht sich in Augsburg auf den Weg. Zu Fuß gehen wir von dort in sechs Tagen nach Nürnberg, wo wir das Projekt an die nächste Gruppe übergeben möchten. Diese Kette soll sich dann über die oben genannten Etappen fortführen.

So planen wir unsere Etappe von Augsburg nach Nürnberg:

  • Täglich werden Strecken zwischen 20km und 27km Länge zurückgelegt
  • Um jede Nacht trocken und warm schlafen zu können, stehen wir in Kontakt mit den Gemeinden vor Ort. Turnhallen und Pfarrhäuser könnten uns als Unterkunft dienen.

Zusätzlich hoffen wir auf zahlreiche Helfer*innen, die uns auf dem Weg und in den Übergabe-Städten unterstützen.

 

So werdet ihr ein Teil von GO FOR IT

 

- Mitlaufen -

Wir brauchen Euch, um GO FOR IT zu einer Bewegung zu machen, die das Land zum Nachdenken anregt. Schnürt Eure Schuhe und steigt bei einer Etappe in Eurer Nähe mit ein. Ihr habt nur einen Tag frei oder vielleicht nur wenige Stunden? Dann nehmt Euch die Zeit die ihr habt, um bei Teilstrecken dabei zu sein.

 

- Etappen organisieren -

Wir brauchen Euch, um gemeinsam mit uns die Etappe aus Eurer Stadt heraus zu organisieren.

 

- Weitere Hilfe -

Ihr könnt vielleicht nicht mitlaufen, möchtet uns aber trotzdem unterstützen? Wir sind auf der Suche nach Schlafplätzen und Leuten, die auch einfach am Wegrand mit uns in den Dialog treten, ein paar Schritte mit uns gehen und GO FOR IT so weiter voran treiben.

 

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An Alle aus ganz anderen Teilen von Deutschland: Tretet mit uns in Kontakt, damit wir gemeinsam das ganze Land in Bewegung bringen können. Würden gleichzeitig mit Augsburg auch zum Beispiel Köln und Stuttgart loslaufen und das Projekt in einzelnen Etappen nach Berlin tragen, so könnten wir es schaffen, mit mehreren Strömen in die Hauptsstadt einzulaufen.

Jana

"Die Welt retten. Das ist mein Traum. Viele Leute sagen, dieser Traum sei naiv und unrealisierbar. Doch ich glaube daran. In letzter Zeit wird es immer schwieriger für diesen Traum einzustehen. Ich habe das Gefühl, dass meine Knochen vor Machtlosigkeit immer schwerer werden. Manchmal würde ich mir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und einfach in meinem Bett bleiben. Ich frage mich, wo ich anfangen soll das Fass ohne Boden zu flicken. Ich muss mich immer wieder daran erinnen meinen Traum nicht aufzugeben, gegen die Gelähmtheit in meinem Körper anzukämpfen. Und genau deshalb rappel ich mich immer wieder auf, schüttel alle Trägheit aus meinen Knochen und probiere immer wieder aufs Neue dem Fass einen Boden zu geben. Stück für Stück.

GO FOR IT ist für mich der Versuch, dem Fass wieder ein bisschen mehr Boden zu geben. Ich möchte Leute, denen es genauso geht wie mir, einen Anstoß geben, gegen das Gefühl der Gelähmtheit anzukämpfen. Schritt für Schritt. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass wir die Macht haben etwas zu verändern. Und vielleicht ist ja das Loslaufen der Anfang davon. Der Anfang von guten Gesprächen und Diskussionen. Der Anfang davon eine Lösung zu finden und die Welt zu verbessern."

Debbie

Weil wir erschrocken sind darüber, dass es scheinbar so schwierig geworden ist, Krieg eindeutig abzulehnen. Weil wir die Ohnmacht, die alle lähmt, durchbrechen wollen. 

Studierende aus Augsburg bauen das Projekt seit Mitte Dezember auf. Um Go For It voran zu treiben braucht es die Beteiligung von Menschen aus ganz Deutschland.

NEWSTICKER

------- 04.01.2016 --------

Nach unserer 6-tägigen Etappe sind wir gestern wieder in Augsburg angekommen.

Schaut euch unter "Go for it  - Unterwegs" an, was wir erlebt haben!!

Zurzeit läuft nur eine sehr kleine Gruppe von 2 Personen weiter bis nach Bayreuth. Großen Applaus an Markus und Samuel, die trotz Schnee weitergehen und ohne die unser Weg in Nürnberg zu Ende gewesen wäre.

Nachdem ihr jetzt gehört habt, was auf dem Weg alles wunderbares passieren kann und welch tolle Begegnungen möglich sind, hoffen wir, dass ihr diesen Post als das "Go for it" nehmt, um loszugehen und zu uns zu stoßen! In der Gruppe ist die Freude über das alles wirklich noch viel größer und wir wünschen uns, dass auf den weiteren Etappen ebenfalls Gemeinschaften entstehen können und die Gruppen beim Gehen sowie am Abend noch viel mehr Spaß haben.


Deshalb jetzt umso mehr: KOMMT UND GEHT MIT! Wir freuen uns über jeden einzelnen, der uns begleitet!

 

Morgen startet die Gruppe um 8.30 in Regenthal an der Sporthalle. Ruft an, wenn ihr dazustoßen wollt (unterwegs: 01573 109 8866).
Am 6.1. geht es weiter von Hummeltal nach Bayreuth.
Am 6.1. wird die Etappe in Bayreuth an die nächste Gruppe übergeben. Die Etappe Bayreuth - Hof startet um 12 Uhr an der Stadtkirche Heilige Dreifaltigkeit in Bayreuth.

Seid dabei, wir brauchen euch!

Es grüßt euch herzlich die Gruppe Augsburg-Nürnberg

 

Hier noch ein Bild mit der Kirchengemeinde in Roth, sowie der DFG-VK Nürnberg, mit denen wir besonders bereichernde Begegnungen hatten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

------- 01.01.2016 --------

Ihr Lieben,

wir sind kurz vor der ersten Zielgerade. Heute haben wir die 100km-Marke geknackt. Nach einem wunderschönen Empfang durch die Kirchengemeinde in Roth sind wir nun gestärkt für die letzten Kilometer nach Nürnberg. Im Neujahrsgottesdienst in Roth konnten wir viele Bürger*innen dafür begeistern, uns ein Stück zu begleiten. 

Euch alle möchten wir auch herzlich dazu einladen Euch mit uns an der Stadtkirche in Roth auf den nach Nürnberg zu machen.

An alle Nürnberger: Wir sind voraussichtlich um 17.00 Uhr am Hauptmarkt und würden uns sehr freuen, von Euch dort empfangen zu werden. 

Die nächste Etappe führt am Sonntag von Nürnberg nach Bayreuth, wofür wir noch Mitläufer*innen brauchen. Wir laden euch dazu herzlich ein, um mit uns bereits Samstag Abend bei einem gemeinsamen Abendessen das weitere Vorgehen zu planen und Erfahrungen auszutauschen. Kommt dazu einfach um 17.00 Uhr an den Hauptmarkt. Für alle Nicht-Nürnberger sind Schlafplätze organisiert. 

Bei Fragen und für weitere Infos kontaktiert uns jederzeit gerne unter 0157/ 31098866

 

------- 31.12.2015 --------

Treppunkt 1.1.2016: 8 Uhr an der katholischen Kirche in Ellingen

Ein kleiner Gruß von den Läufern:

"Hallo ihr Lieben, 

nach vier Tagen melden wir uns kurz vor dem Jahreswechsel bei Euch. Heute sind wir in Ellingen angekommen. Über 90 Kilometer liegen hinter uns. Wir sind heute aufgrund des Dauerregens etwas abgekämpft aber genießen gerade mit leckerer Kartoffelsuppe den Silvesterabend. Für heute wünschen wir Euch allen einen guten Rutsch und wir hoffen viele von Euch schließen sich in den nächsten Tagen im neuen Jahr unserer GO FOR IT-Gruppe an! 

Viele liebe Grüße von Jana, Lena, Jakob, Pia, Samuel, Sophia und Markus"

 

------- 30.12.2015 --------

Der Treffpunkt am 31.12. ist um 8.00 Uhr an der Grundschule in Langenaltheim.

Packt eure Sachen und lauft mit uns!

 

------- 25.12.2015 --------

Der Treffpunkt am Königsplatz Augsburg um 7.30 Uhr wurde auf den Bereich neben dem Thormannbrunnen bei den Bäumen verlegt. Das ist der Versammlungsbereich, den wir von der Stadt freigegeben bekommen haben.
Schreibt uns eine Email, wenn ihr die Skizze des Treffpunktes haben wollt!

Die Infomail zur Etappe Augsburg-Nürnberg ist raus, wer sie noch braucht, bitte melden!


 

------- 19.12.2015 --------

Wir suchen noch auf allen Etappen Leute, die sich vorstellen können, eine feste Zusage für die ganze Etappe zu geben und uns bei der Organisation etwas unter die Arme zu greifen! Dazu gehört, z.B. Schlafplätze organisieren, Ansprechpartner sein und unser Go-For-It-Unterwegstelefon in Obhut zu nehmen.
Wir sind gespannt, mit wem wir zusammenarbeiten dürfen!! Meldet euch per Mail oder über den "Mach Mit!"-Button :)

 

go.for.it@posteo.de

 

------- 18.12.2015 --------

Der Startpunkt in Augsburg steht fest! Wir treffen uns am Montag, den 28.12.2015 um 7.30 Uhr am Königsplatz (vor der Filiale der Bäckerei Ihle).

Wir freuen uns auf Euch und halten Euch auf dem LAUFenden.

Bis dahin Euch allen ein frohes Weihnachtsfest!

 

------- 06.02.2016 -----

Eine Zwischeninfo:

Dass seit Leipzig keine bedeutenden Neuigkeiten mehr kommen liegt nicht daran, dass wir euch etwas vorenthalten wollen. Tatsächlich warten wir immernoch darauf, dass es weitergeht.

Motivierte Läufer melden sich zwar immer wieder bei uns, sagen dafür aber auch wieder ab und oftmals scheitert es daran, dass ein/e alleine übrig Gebliebene(r) lieber doch noch warten will, ob nicht doch wieder jemand aufspringt.

Also zögert nicht, euch zu melden. Gerne dürft ihr euch auch direkt in Facebook vernetzen.

Wir merken, dass viele von euch noch nicht so weit sind, sich aus der Komfortzone rauszubewegen. Das zu erkennen, ist ein Teil des Wegs, den wir bisher gegangen sind.

Wann es letztendlich weitergehen wird, ist nicht wichtig. Geduld heißt nichts anderes, als warten zu können!

 

------- 15.01.2016 -----

Morgen pausieren wir vorerst mal in Leipzig. Es soll sich wieder eine Gruppe sammeln können. Also meldet euch kräftig bei uns!!

Seid außerdem gespannt auf Bilder von der bisherigen Strecke, die ab morgen online sein werden!

 

------- 14.01.2016 -----

Morgen geht es um 8.30 Uhr in Borna am Marktplatz weiter in Richtung Leipzig! Wir freuen uns über alle, die noch dazustoßen. Bei Fragen meldet Euch jederzeit gerne unter 015731098866!

 

------- 12.01.2016 -------

Morgen starten wir um 9 Uhr in Lauenhain. Das Tagesziel ist Altenburg. Ihr könnt jederzeit gerne dazustoßen. Ruft dazu einfach unter 015731098866 an!

 

------- 10.01.2016 -------

Morgen geht es um 8.30 Uhr in Reichenbach am Bahnhof weiter.

 

------- 09.01.2016 -------

Treffpunkt morgen in Plauen am Oberen Bahnhof!

Markus geht um 8 Uhr in Oberlosa los. Bitte sammelt euch gegen 9 Uhr am Oberen Bahnhof, damit es um 9.30 Uhr weitergehen kann.
Wir freuen uns auf euch! :)

 

------- 08.01.2016 -------

Morgen startet die Etappe Hof-Zwickau!

Treffpunkt um 8 Uhr am Hauptbahnhof in Hof.
Unterwegs erreicht ihr uns unter 01573 1098866.


 

------- 07.01.2016 -------

Wir brauchen DRINGEND einen Schlafplatz in Hof für 2-3 Personen!

Meldet euch telefonisch (01573 1098865) oder per Mail, wenn ihr uns einen warmen Raum zur Verfügung stellen könnt. Wir haben Isomatte und Schlafplatz dabei und benötigen nur einen warmen trockenen Platz.
DANKE!

 

 

------- 07.01.2016 -------

Meldet euch für Schlafplätze in Plauen, Reichenbach und Zwickau. Wir sind noch auf der Suche und benötigen nur für einzelne Personen Platz!
Danke euch allen.

 

------- 07.01.2016 -------

Morgen starten wir um 9 Uhr am Gemeindehaus Marienstraße 13 in Münchberg. Wäre toll, wenn ihr uns den letzten Weg bis Hof begleitet! Es sind übrigens nur 18 km.

In Hof geht es am Samstag früh weiter. Meldet euch an, um mitzugehen!!

 

------- 07.01.2016 -------

Heute sind wir unterwegs von Goldkronach nach Münchberg! Ruft an, wenn ihr dazustoßen wollt!

In Hof gibt es bisher noch keine Zusagen! Meldet euch, wenn ihr weitergehen wollt.

 

------- 05.01.2016 -------

Morgen am 06.01. geht es weiter von Hummeltal nach Bayreuth. Dort startet die nächste Etappe um 12 Uhr. Ziel ist Goldkronach, noch am selben Tag.

Bitte unterwegs anrufen, wer mitgehen will: 01573 1098866

 

------- 05.01.2016 --------

Heute ging es um 7.45 Uhr weiter von Regenthal nach Hummeltal! Nach einer Einladung zum Frühstück haben wir Zuwachs bekommen!

Meldet euch, um von Bayreuth aus weiterzugehen. Wir brauchen jeden einzelnen.

Etappe Augsburg Nürnberg: 28.12.15 - 02.01.16

Die Zeit unterwegs war für uns alle etwas besonderes. Es macht einen riesen Spaß, in der Gruppe zu gehen, auch wenn immer wieder etwas weh tut und es kalt ist. Es ist toll zu sehen, was man alles schaffen kann. Wir durften eine wunderbare Gemeinschaft erleben. Es ist schön, wenn die Gruppe zusammenwächst und schade, wenn jemand die Gruppe wieder verlassen muss. Es war viel Bewegung in der Konstellation aber die Gemeinschaft war uns auf dem Weg etwas ganz wichtiges, vor allem deshalb, weil sie ganz von allein entstanden ist.

Nicht nur das aber hat uns bereichert. Wir danken denen, die uns unterwegs aufgenommen haben, besonders! Jeden Abend an einem neuen Ort willkommen zu sein, hat uns viel Kraft gegeben. Wir möchten deshalb jeden einzeln erwähnen:

Danke an die Augsburger Friedensinitiative (AFI), die uns am Montag, den 28.12. am Königsplatz verabschiedet hat! Und an Klaus Stampfer, dem wir usnere legendäre PACE-Fahne verdanken.,

Danke an Frau Burkhard und die evangelische Gemeinde Meitingen für den Begrüßungskaffee, die herzliche Betreuung und das schöne Gemeindehaus.

Danke an Frau Eder und die Stiftung Sankt Johannes in Schweinspoint, wo wir uns über eine große Hilfsbereitschaft, Blasenpflaster, Duschen und ein tolles Abendessen und Frühstück gefreut haben.

Danke an den Hallenwart der Turnhalle in Langenaltheim, der uns mit Frühstücksgebäck gestärkt hat und uns die ganze Mehrzweckhallte zur Verfügung gestellt hat. Und danke an Pfarrer Doerfer für die Vermittlung.

Danke an Frau Sand und Frau Hossinger und die katholische Kirchengemeinde Ellingen, die uns an Silvester herzlich empfangen haben und für Sekt und Knabbereien gesorgt haben.

Ein besonderer Dank gilt der evangelischen Kirchengemeinde in Roth:

Nrgends sonst haben wir so viel Interesse aus der ganzen Gemeinde erfahren. Pfarrer Klenk hat uns einen tollen Empfang organisiert und wir konnten an Neujahr unser Projekt im Gottesdienst vorstellen. Es ergaben sich viele interessante Gespräche beim gemeinsamen Abendessen, zu dem wir mit Gemeindemitgliedern eingeladen waren. Die Pfarrfamilie stellte uns ihre Duschen zur Verfügung. Pfarrer Klenk hat uns mit seinem Engagement und seinen differenzierten Ansichten sehr beeindruckt. Und das beste war: Wir wurden am nächsten Tag von einigen Rothern auf unserem Weg begleitet, von denen vier sogar bis nach Nürnberg mit uns gegangen sind! Dabei durften wir verschiedene Menschen und Meinungen kennenlernen!

Eine weitere Begegnung war sehr wichtig für uns: In Nürnberg wurden wir von der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) empfangen.

Einige Mitglieder begleiteten uns ins Stadtinnere und Manfred Diebold organisierte uns ein Abendessen, gesponsort von der DFG-VK und einen Schlafplatz im Friedensmuseum in Nürnberg. Wir haben hier einige Gepsräche über friedliche Lösungen geführt und interessante Ansätze kennengelernt. Im Friedensmuseum konnten wir uns über historische Hintergründe informieren. Danke an Manfred für den Kontakt im Voraus und seine Hilfe, sowie den Austausch, den wir durch ihn erfahren durften.

An alle also, die uns so herzlich empfangen haben, ein riesengroßes DANKESCHÖN!

Danke auch an die, die uns auf dem Weg immer wieder verpflegt haben und uns mit ihrem Besuch Kraft gaben.

Etappe Nürnberg - Bayreuth: 03.01.16 - 06.01.16

In Nürnberg starteten am 03.03.16 Markus und Samuel, die wir bereits von der Strecke Augsburg -Nürnberg kannten. Sie wurden von Hartmut von der DFG-VK noch zur Stadt hinaus begleitet.

Der erste Tag im Schnee! Die beiden haben sich durchgebissen und am 3. Tag der Etappe kamen Thomas und Gerhilde aus Kaufbeuren dazu! Mit ihnen durften Markus und Samuel erstmal frühstücken - Danke für die Einladung -  dann ging es los:

Zu viert wandern wir mit der Pace –Fahne durch die schöne verschneite Landschaft der Fränkischen Schweiz über den idyllisch gelegenen Ort Pottenstein, dann Haselbrunn und Adlitz nach Pettendorf im Hummeltal. Übernachtung im Evangelischen Gemeindesaal. Zum Abendessen hat uns Pfarrer Schukor Pizza spendiert und sich lange mit uns unterhalten.

Am folgenden Tag um die Mittagszeit war bereits die Ankunft in Bayreuth!

Die Landschaft ist weiter schneebedeckt, der Himmel bewölkt. An der Stadtkirche in Bayreuth treffen wir Martina und Ruth aus Goldkronach, dem Zielort des ersten Tages. Wir trennen uns: Hilde und Markus gehen zum Bahnhof und fahren nach Hause. Samuel und ich gehen mit den beiden ortskundigen Damen weiter. Spontan werden wir zu Abendessen und Übernachtung eingeladen.

Wir bekommen Plätzchen und Tee. Zum Abendessen kommen noch Martina und ihr Mann Thomas. Es gibt Wildschwein-Gulasch und für Vegetarier Kräuterquark. Ein wunderbares Gastmahl mit interessanten Gesprächen und zum Abschluss einer zünftigen Schafkopf-Runde.

Donnerstag, 7.1.: Es gibt ein üppiges Frühstück. Über knirschenden Schnee durch tief verschneiten Wald erreichen wir Mittags den beeindruckenden Gipfel des Waldsteins mit einer Burgruine. In Münchberg können wir dank Dekan Lechner im Gemeindehaus übernachten.

Freitag, 8.1.: Zu unserer Überraschung hat uns Frau Heim, die Hausmeisterin, ein üppiges Frühstück vorbereitet, leistet uns Gesellschaft und gibt uns gute Tipps für den heutigen Weg. Es geht bereits zum Etappenziel Hof. Am Ortseingang Hof treffen wir einen jungen Mann, der sehr beeindruckt ist von unserer Aktion und uns spontan zur Übernachtung einlädt. Er zeigt uns den kürzesten Weg zum Bahnhof. Nach einer herzlichen Verabschiedung trennen sich unsere Wege. Auch Samuel braucht eine Wander-Pause: er ist seit 12 Tagen ununterbrochen von Augsburg bis Hof gewandert, hat für Kontinuität und gute Stimmung gesorgt und eine  mitreißende Wander-Energie versprüht. Er hat ein großes Lob verdient für diese Energie-und Ausdauer-Leistung für den Frieden.

In Hof wird Markus wieder die Pace-Fahne übernehmen und nach Sachsen tragen.

Resümee:

Die Wanderung war eine großartige Erfahrung: die Passanten, die wir ansprachen und denen wir einen Flyer gaben reagierten sehr positiv und freuten sich über die Friedens-Aktion. Die Erfahrung von überraschender Gastfreundschaft fremder Menschen, Kirchen-Gemeinden und Sport-Vereinen nach einem anstrengenden Wander-Tag war für mich gänzlich neu und sehr bewegend. Die intensiven und sehr persönlichen Gespräche mit den Mitwanderern machen den langen Weg kurzweilig und lassen Freundschaften entstehen.

Hoffentlich kann der immer brüchiger werdende Friede in unserem Land erhalten werden.

Als Bürger dieses Landes wünsche ich mir:

  • dass kein Krieg von meinem Land nach Syrien getragen wird
  • dass die Waffen-Exporte beendet werden
  • dass die Drohnen-Angriffe beendet werden
  • dass der Krieg als Mittel der Politik geächtet wird.
  • Dass mehr Menschen für den Frieden aufstehen und sich in Bewegung setzen.

Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Doch auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
 

von Thomas Melcher (Etappe Nürnberg - Bayreuth und Bayreuth - Hof)

 

Etappe Bayreuth - Hof: 06.01.16 - 08.01.16

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